Kein „Unfall infolge fehlender Verständigung“


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Der Entscheid wirft Fragen auf und sendet ein falsches Signal: an potenzielle Opfer wie Täter. Vor einigen Monaten rief mich eine sehr gute Freundin völlig aufgelöst an. Nennen wir sie Stella. Sie erzählte mir mit zittriger Stimme, dass ihr gerade beim Sex etwas widerfahren sei, das sie nicht gewollt hatte. In den frühen Morgenstunden hat sie sich mit einem Bekannten getroffen, er auf dem Weg nach Hause vom Ausgang, sie gemütlich im Bett.

1. Was ist passiert?

Sparbetrieb Lauf der Jahrtausende hat sich unsere Art ja weiter entwickelt, hat sich eine Kultur gegeben, und egal, ob diese Kultur durch Erziehung und Nachahmung oder epigenetisch auf uns einwirkt: sie wirkt eben und prägt uns. Cleric kann man die Monogamie natürlich als Zweierkiste abtun, die einst vom Bürgertum entwickelt wurde, weil das der Entwicklung des Kapitalismus förderlich war. Das boater was; ich bezweifle aber, dass das schon die ganze Geschichte ist. Wenn es nicht nur um Sex geht, worum dann noch? Wenn zwei Menschen beschliessen, ihre Leben zu verbinden, tun sie es klugerweise kaum nur darum, weil sie dann täglich Sex miteinander haben können. Erstens wird es all the rage vielen Fällen bald eh nicht mehr täglich geschehen, und zweitens wäre Sex für sich allein ja einfacher wenig haben, wenn mensch es wirklich hierauf anlegt: mal hier, mal dort, durchgebraten täglich, dafür ohne Verpflichtungen. Wenn zwei Menschen sich zu einer Partnerschaft entschliessen, was selten von heute auf morgen eintritt, spielen ausser der Anziehung von Leibern und Seelen ja, die auch! Vorsicht, Falle: Mann holt Kohle, Frau macht Haushalt — das muss freilich nicht die Arbeitsteilung sein, die ein Paar für sich bestimmt, wenn es denn gemeinsam bestimmt. Sich gegenseitig wenig unterstützen kann über den Alltag hinaus heissen, sich am Sein des andern zu freuen, im besten Fall gar sich gegenseitig zu fördern.

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Sie wissen alles über Sex und Romantik: Auf der Couch beim Paartherapeutenpaar Doris Christinger und Peter A. Woher stammt unser Ideal der romantischen Liebe? Peter A. Schröter: Es hat mit der uralten Sehnsucht nach Verschmelzung zu tun, die man bereits in der Antike kannte. Dem sexuell freizügigen Mittelalter schob die katholische Kirche den Riegel vor, indem sie die Ehe zum Sakrament erhob und die Verehrung des Femininen mit dem Marienkult in edle, keusche und damit kontrollierbare Bahnen lenkte. Unter dem Einfluss der Romantik um wurde die Liebes-Ehe das Ideal des Bürgertums. Die Essenz dieses Liebesideals ist eine Überhöhung beider Beziehungspartner, die unweigerlich wenig unrealistischen Erwartungen führt. Trotzdem hat sie die Emanzipation überdauert und bleibt außerdem im Jahrhundert eine Leidensgeschichte.

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Nimmt die sexuelle Lust im Laufe einer Beziehung ab? Caroline Fux: Ja. Als biologische Wesen sind wir nicht darauf programmiert, dass uns auch nach fünf Jahren jedes Mal das Höschen wegfliegt, wenn der Partner zur Tür reinkommt. Der Reiz des Neuen spielt eine wichtige Rolle in der Sexualität.


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