Jean-Paul Belmondo


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Regisseur und Intendant Claus Peymann Das anachronistische Monstrum wird 80 Ein Ensemble, das bedeutet: ein Personenkreis mit einem inneren Zusammenhalt. Schauspieler, die sich einem Ziel, einer Idee, einer Ästhetik verpflichtet fühlen. Das kann politisch sein, muss es aber nicht. In der Weimarer Republik hatte Erwin Piscators Bühne am Berliner Nollendorfplatz sicherlich Ensemble-Geist, zu dem vor allem die Techniker beitrugen — denn Piscator arbeitete mit aufwendigster Bühnen- und Filmtechnik. Und das Berliner Ensemble führte das Wort sogar im Namen — der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Emigration zurückgekehrte Bertolt Brecht hatte es in Ost-Berlin gegründet.

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Außerdem während der Vorstellung muss der ermahnte Mensch neuerdings die Mund-Nasen-Bedeckung aufbehalten und flach atmen. Nur echte Liebhaber vertrauen fürs Theater ihre heimische Komfortzone — und freuen sich umso mehr, wenn sie belohnt werden wie jetzt auf der kleinen Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses. Jänner ging Lenz durchs Gebirg Generationen von Oberschülern und Germanistikstudenten haben sich durch die Novelle gearbeitet, die erst nach dem frühen Tod des vielversprechenden Jung-Dramatikers Georg Büchner veröffentlicht wurde. Ein bisschen heikel, denn Büchner hatte den Stoff zu weiten Teilen geklaut — von einem Pastor aus dem elsässischen Bergdorf Waldbach namens Johann Friedrich Oberlin. Dieser fromme Mann hatte den erschöpften Sturm-und-Drang-Dichter Jakob Michael Reinhold Lentz bei sich aufgenommen und einen Bericht überzählig dessen Nervenkrise geschrieben. Büchner zitierte ganze Passagen wortwörtlich und schuf dennoch eine eigene poetische Prosa, die bis heute leuchtet.

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Was wolltest du werden als du ein Kind warst? Als kleines Kind wollte ich Astronaut werden. Ich glaube ich würde heute noch die Welt von oben sehen wollen, wenn es möglich ist. Und was hat dich wenig dem Job bewegt, den du heute machst? Der Zufall und das Schicksal haben da ganz gut zusammen gearbeitet und mich auf diesen Weg gewandt. Täglich Kunden und Kundinnen glücklich machen zu können und mich kreativ entwickeln zu können. Für welche drei Dinge in deinem Leben bist du am dankbarsten? Meine Familie, meinen Ehemann, meine Erfahrungen Wenn dein Leben verfilmt werden würde: Welcher Schauspieler dürfte dich spielen? Solange der Schauspieler gut ist und leidenschaftlich seinen Job beherrscht, habe ich da keine bestimmte Vorstellung.


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